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Von den gleichen Mathematik-Theoretikern programmiert, wie die – Fliegende Pfadfinder Ampelschaltungen?

Es gibt etliche Ampel, die teils hirnrissig, teil ineffizient gesteuert sind, extrem viele davon haben aber eigentlich Radarsensoren und könnten weniger bekloppt schalten. Die EINZIGEN Ampeln, die in angemessener Zeit reagieren sind die, die auf Landstraßen, etc. stehen und kurz rot und bei 50 km/h wieder grün werden (meistens), ein wenig bremsen tut man aber meist doch. Vermutlich von der Bremsscheibenindustrie gesponsort…

Aber des Nachts mal an ansonsten komplett leeren Kreuzungen ein nahendes Auto zu erkennen und die passende Seite fix – oder wenigstens schneller als üblich – auf grün zu schalten ist zuviel verlangt!
Auch gibt es Fußgängerampeln, die Dauer-Rot sind, OBWOHL die übrigen Ampeln so auf grün und rot stehen, dass die unsinnigerweise auf rot stehenden Fußgängerüberwege eigentlich auch grün sein könnten. (Und nein, da habe ich mich NICHT vertan, da wurde einfach dämlich programmiert)
Besser programmiert und mathematisch bewiesen wird wohl auf der Seite des Frauenhofer Instituts.

Wieder andere Ampeln haben derart affig kurze Grünphasen, dass immer nur 5-10 Autos rüberkommen, wenn der erste pennt nur 3, obwohl die Schlange teilweise 500 m lang ist. Die, die ich hier im Kopf habe, ist auch noch eine mit 4 linksabbiegerampeln, d.h. es dauert vier (statt der üblichen 2) Phasen, bis man wieder drankommt. Dies kombiniert mit viel zu kurzen Grünphasen gibt derart hahnebüchenen Overhead wegen der nötigen Sicherheitszeiten, dass man teilw. schonmal satte 5 Minuten rumsteht, dabei in 3 Grünphasen je 4-6 Linksabbieger vor sich wegfahren sieht und man dann mit Glück dabei ist, wenn man 20 Auto vor sich hatte. Manchmal hat man auch echte “rote Wellen”, die man bei 70-80 (statt erlaubter 50) km/h aber gut umgehen kann – da dies möglich ist, kann es wohl kaum daran liegen, dass eine grüne Welle immer nur in eine Richtung funktionieren kann – IMHO Blödsinn. Mit leichten Abstrichen geht es auch in beide Richtungen.

Weltweites Pfadfindertreffen im Internet

Gretchenfrage: Wie halten die hiesigen Pfadfinder es in diesem Zusammenhang mit der Toleranz, Akzeptanz und Weltoffenheit? Da in Deutschland leider eine ganze Reihe von Bünden agieren (BdP, VCP, DPSG, um nur ein paar der größten zu nennen) und nebenbei noch eine Unzahl von selbständigen Stämmen existiert, ist diese Frage wohl nicht eindeutig zu beantworten. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass jeder Pfadfinder den ich je getroffen habe, eine Ausgrenzung von z.B. Schwulen nicht geduldet hätte. Das widerspricht auch bei konservativster Interpretation dem Grundgedanken des Gründers, der ja gerade eine Gemeinschaft gründen wollte, in der sozialer Status oder ethnische Zugehörigkeit keine Rolle spielen. Nicht, um eine “Gleichschaltung” zu bewirken, sondern um den Kindern ein gemeinsames Gefühl von Zugehörigkeit zu vermitteln. Was im Amiland in der Richtung abgeht, ist mir allerdings eh schleierhaft. Dort ist Pfadfindertum, so mein Eindruck, wohl nur “Kinderkram” und von den fragwürdigen Wertvorstellungen der USA durchflossen. In Deutschland finden sich hingegen viele Wurzeln in der bündischen Jugend – mitunter etwas “zünftiger” (halt eher Zeltlager als Campingplatz), aber auch eher modern-humanistisch orientiert. Wie gesagt, ein “Schwule dürfen keine Pfadfinder sein” wäre IMHO in keinem deutschen Pfadfinderbund denkbar. Das ist absurd.